Bewegungsperformance

mit Neuer Musik von Friedrich Jaecker, Shigeru Kan-no, Juan Maria Solare
mit BewegungsChiffren von Diana-Maria Sagvosdkina

 


Friedrich Jaecker:

Nacht, Stille (Viola, Klavier) (2000) [5:45]
Schlagzeug, Klavier (1995) [7:47]
Ich ruf zu dir , Klavier (2000)

Juan María Solare
Panther, (Collage mit elektronischen Klängen und Kinderstimmen nach einem Text von Rainer Maria Rilke) 7'
"In the middle of Nowhere" [Mitten in Nirgendwo], für Klavier (1994) [3'00"].
"Epiclesis" [Epiklese (Anrufung)] für Flöte (1995) [4'30"].
Celsius 24,(Wohltemperierter Raum) Klanginstallation, Auswahl mit Klavier:
* La memoria de Caronte [Das Gedächtnis Charons] ca 4 Min
* Estalactitas [Stalaktiten] ca 6 Min
* Relojes Blandos [Weiche Uhren] ca 7 Min

Shigeru Kan-no:
Cellostück
Nagauta-Flötenquartett 1999

~~~

Friedrich Jaecker
* 1950 in Soest. Er studierte in Detmold und Hamburg (bei György Ligeti) und wurde
1980 als Professor an die Kölner Musikhochschule berufen. Als Komponist begann er konstruktivistisch (z. B. Beschreibung eines Zerfalls für Orchester oder in excelsis für 3 Tasteninstrumente und 3 Schlagzeuger, beide 1976). Nach einem Ausflug zum Trash (Kammeroper Dir, immer nur Dir..., 1977-80) gewann die Beobachtung des Kompositionsprozesses eine große Bedeutung für ihn. In den seitdem entstandenen Werken werden Mittel sparsamst verwendet. Von Pausen umgebene Klänge oder Einzeltöne werden so mit Beziehungen angereichert, daß weniger der Eindruck von Auflösung als von Potenzierung entsteht (z.B. Altflöte, Ensemble (1992-93), Bratsche, Ensemble (1993), Klavier, Ensemble (1993), Orchester (1996); Bratsche, Orchester (1998); 2. Streichquartett (1999). Friedrich Jaecker erhielt für seine Kompositionen eine Reihe von Preisen, darunter den Stuttgarter Förderpreis für das Orchesterstück Turmalin (1984). 1998 erschien seine erste CD mit Kammermusik und Ensemblestücken (TalkM 1011)

~~~

Shigeru Kan-no
* 1959 in Iino/Fukushima (Japan). Studierte in Fukushima, Tokyo, Wien Stuttgart, Ludwigsburg und FrankfurtKlavier, Dirigieren, Wissenschaft und Komposition bei Tekehito Shimazu, Akira Nishimura, Karl Österreicher, Leonhard Bernstein,Helmut Lachenmann und Hans Zender. 15 mal Stipendien, 24 Musikpreise, 12 mal Teilnahmen in Festivals für Neue Musik17 mal Besuche bei großen Dirigenten verschiedene Orchester in der Welt dirigiert.194 Kompositionen in Europa und 10 elektronische und cinema Musik Dirigent für Neue Musik verschiedenerOrchester und Ensemble in Europa, Pianist für Neue Musik.
www.musikerportrait.com/Kan-n

~~~

Juan María Solare,
* 11. August 1966 in Buenos Aires.
Klavier-, Kompositions- und Dirigier Studium am dortigen Konservatorium mit Diplomabschluß.
1986-1993 Lehrstuhl für Harmonielehre, Morphologie und Kammermusik am Konservatorium Tandil (Argentinien).
1993 bis 1996 Aufbaustudium an der Kölner Musikhochschule bei Johannes Fritsch, Clarence Barlow, Mauricio Kagel im Rahmen eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
Zwischen Oktober 1997 und Februar 1999 Studium an der Stuttgarter Musikhochschule bei Helmut Lachenmann.
1999-2001 Studium der elektronischen Musik bei Hans Ulrich Humpert (Köln) mit künstlerischer Reifeprüfung. Außer kompositorischer auch publizistische Tätigkeit für Zeitschriften und Rundfunk (Deutsche Welle).
Gibt Kurse und hält Vorträge über zeitgenössische Musik. Preise und Auszeichnungen in Argentinien, Großbritannien und österreich.
Juli 1998-Juni 1999 Stipendiat der Heinrich-Strobel-Stiftung, Baden-Baden.
Juni 2001 bis Mai 2002 wird er ein Stipendium der Künstlerhäuser Worpswede haben.
Hat bisher mehr als 125 Werke komponiert, davon gelangte etwa ein Drittel zur Uraufführung.

www.kunstkontakte.org/deutsch/kuenstler/solare/index.html